Grammatik

Jedes Thema beginnt mit einer kurzen Erklärung in deiner Sprache, gefolgt von norwegischen Beispielen, die du dir anhören kannst.

⚠️ Typische Fehler Deutschsprachiger im Norwegischen 💬 Redewendungen

A1 A1 – Anfänger

Substantive: Genus und Artikel

Jedes norwegische Substantiv hat ein Genus (grammatisches Geschlecht). Das Genus bestimmt, welchen Artikel du verwendest.

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Verben im Präsens

Gute Nachricht: Norwegische Verben haben für alle Personen dieselbe Form.

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Personalpronomen

Pronomen haben eine Form als Subjekt und eine andere als Objekt: jeg – meg, han – ham.

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Possessivpronomen: min, din, sin

Possessivpronomen zeigen, wem etwas gehört. Viele richten sich nach dem Geschlecht des Substantivs.

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Fragewörter

Die meisten norwegischen Fragewörter beginnen mit hv-. Direkt danach folgt das Verb.

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Der Infinitiv: å + Verb

Der Infinitiv ist die Wörterbuchform. Meist steht å davor – aber nicht immer.

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Der Imperativ: Kom! Spis!

Den Imperativ brauchst du, wenn du jemanden zu etwas aufforderst. Die Form ist einfach: Infinitiv ohne -e.

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Zahlen, Uhrzeit und Datum

Zahlen von 0 bis 1000, die Uhrzeit und das Datum.

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Plural der Substantive

Die meisten Wörter bekommen -er und -ene, aber manche gehen eigene Wege.

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Das Alphabet und Buchstabieren

Das norwegische Alphabet hat 29 Buchstaben: die 26 bekannten plus æ, ø und å. Hier lernst du, wie man sie ausspricht, wie du deinen Namen am Telefon buchstabierst und welche Buchstaben man schreibt, aber nicht spricht.

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Verneinung: ikke, ingen, aldri

Mit ikke, ingen und aldri verneinst du einen Satz. Ein verneinendes Wort reicht, und wo es steht, folgt festen Regeln.

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Ja/Nein-Fragen und Kurzantworten

Eine Ja/Nein-Frage bildest du wie im Deutschen: Das Verb kommt zuerst. Norweger antworten aber selten nur mit „ja“ – sie sagen eher „Ja, det gjør jeg“ oder „Nei, det er jeg ikke“.

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Objektpronomen: meg, deg, ham, henne

Wenn eine Person die Handlung nicht ausführt, sondern abbekommt, oder nach einer Präposition steht, nimmt man die Objektform: jeg wird zu meg, vi zu oss. Es gibt nur eine Objektform – keinen Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ.

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Das Genus der Substantive: en, ei, et

Jedes norwegische Substantiv ist maskulin (en), feminin (ei) oder neutral (et). Das Genus bestimmt Artikel, Endung und Adjektivform – lerne jedes Wort also mit en, ei oder et.

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Betonung, Töne und lange und kurze Vokale

Norwegisch hat seine eigene Melodie. Wenn Betonung und Vokallänge stimmen, verstehen dich die Leute viel leichter – auch wenn die Grammatik nicht perfekt ist.

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A2 A2 – Grundkenntnisse

Adjektive: Angleichung an das Substantiv

Das Adjektiv passt seine Endung an das Substantiv an.

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Vergangenheit (preteritum)

Preteritum verwendest du für Dinge, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit passiert sind.

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Wortstellung: das Verb an zweiter Stelle

Im norwegischen Hauptsatz steht das Verb immer an zweiter Stelle. Das ist die wichtigste Regel der norwegischen Satzstellung.

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Modalverben

Modalverben drücken Fähigkeit, Wunsch, Pflicht und Erlaubnis aus. Danach folgt ein Infinitiv ohne å.

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Perfekt: har + Partizip

Das Perfekt verwendet man, wenn etwas passiert ist, der Zeitpunkt aber unwichtig ist, oder wenn es jetzt noch eine Rolle spielt.

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Präpositionen der Zeit und des Ortes

I, på, til und om sind kleine, aber knifflige Wörter. Lerne sie zusammen mit festen Wendungen.

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Die vier Gruppen der schwachen Verben

Schwache Verben bekommen in der Vergangenheit -et, -te, -de oder -dde. Welche Gruppe es ist, verraten meist die Konsonanten vor dem -e im Infinitiv.

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Starke und unregelmäßige Verben

Starke Verben bekommen in der Vergangenheit keine Endung, sondern wechseln den Vokal: drikke – drakk. Die häufigsten Verben sind stark – du musst sie auswendig lernen.

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Demonstrativpronomen

Denne bilen, det huset der: Wenn du auf etwas zeigst, steht das Nomen in der bestimmten Form.

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Adverbien

Wo steht ikke? Warum hjem, aber hjemme? Hier die Regeln für Adverbien.

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Konjunktionen und Subjunktionen

Og, men, så verbinden Hauptsätze. At, fordi, når leiten einen Nebensatz ein – und ändern die Wortstellung.

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Zusammengesetzte Wörter

Norwegisch bildet neue Wörter, indem es alte zusammenklebt: buss + sjåfør = bussjåfør (Busfahrer). Das kennst du aus dem Deutschen – und auch hier schreibt man alles in einem Wort.

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Unregelmäßige Adjektive

Die meisten Adjektive folgen einem einfachen Muster: stor – stort – store. Eine kleine Gruppe tanzt aus der Reihe – und natürlich sind das Wörter, die du ständig brauchst: liten, annen, egen, blå, gammel.

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Genitiv und Besitz: Pers bil, bilen til Per

Im Norwegischen gibt es mehrere Wege zu sagen, wem etwas gehört: Pers bil, bilen til Per und – gesprochen – Per sin bil. Bei Dingen und Orten nimmt man oft eine Präposition: taket på huset (das Dach des Hauses).

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Indefinitpronomen: noen, ingen, alle, hver

Noen, ingen, alle und mye brauchst du, wenn du nicht genau sagen kannst oder willst, wer oder was. Du hörst sie den ganzen Tag – im Laden, bei der Arbeit und im Bus.

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S-Verben: synes, trives, finnes, møtes

Manche Verben enden immer auf -s, obwohl sie kein Passiv sind. Du brauchst sie jeden Tag: Jeg synes det er kaldt (Ich finde es kalt). Hvordan trives du i Norge? (Wie gefällt es dir in Norwegen?)

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Verwechselbare Verbpaare: ligge/legge, sitte/sette, vite/kjenne

Manche norwegischen Verben sehen sich ähnlich oder teilen sich, was in deiner Sprache ein Wort ist. Hier siehst du den Unterschied zwischen ligge und legge, vite und kjenne, bli und være – mit Beispielen aus dem Alltag.

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Rechtschreibung: Doppelkonsonanten und Großschreibung

Norwegisch schreibt man fast so, wie man es spricht, aber ein paar Regeln solltest du kennen. Die wichtigsten betreffen Doppelkonsonanten und die Großschreibung.

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Zeitangaben: i går, om en uke, for ... siden

Kleine Wörter wie om, i, for … siden, da und når sagen, wann etwas passiert. Man verwechselt sie leicht, braucht sie aber jeden Tag – bei der Arbeit, beim Arzt und wenn du dich mit Freunden verabredest.

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B1 B1 – Mittelstufe

Nebensätze: ikke vor dem Verb

Sätze, die mit at, fordi, som, hvis, når (und ähnlichen Wörtern) beginnen, haben ihre eigene Wortstellung.

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Steigerung der Adjektive

Mit Komparativ und Superlativ vergleicht man: stor – større – størst.

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Zukunft: skal, kommer til å, Präsens

Das Norwegische hat keine eigene Zukunftsform. Je nach Bedeutung wählst du eine von drei Möglichkeiten.

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Das Plusquamperfekt: hadde + Partizip

Das Plusquamperfekt zeigt, dass etwas vor einem anderen Zeitpunkt in der Vergangenheit passiert war: Da jeg kom, hadde toget gått – als ich kam, war der Zug schon weg.

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Der Konditional: ville, skulle und hvis

Das Norwegische hat keine eigene Konjunktivform. Du nimmst ville oder skulle + Infinitiv und im hvis-Satz die Vergangenheit.

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Det als formales Subjekt

Das Norwegische braucht immer ein Subjekt. Fehlt es, setzen wir det ein.

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Indirekte Rede

Han sa at han var syk. Hun spurte om jeg kom. So gibst du wieder, was andere gesagt haben.

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Laufende Handlungen: holder på å, sitter og leser

Norwegisch hat keine Verlaufsform wie das englische -ing. Meist reicht das Präsens, aber um zu sagen, dass etwas gerade passiert, nimmst du Wendungen wie holder på å oder sitter og leser.

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Infinitivgruppen: for å, uten å, ved å

Nach einer Präposition steht im Norwegischen å + Infinitiv: for å lære (um zu lernen), uten å spørre (ohne zu fragen). So sagst du kurz, warum oder wie du etwas tust. Außerdem siehst du, wann at wegfallen kann und wie sich om und hvis unterscheiden.

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Zweiteilige Konjunktionen: både – og, verken – eller, enten – eller

Manche Bindewörter kommen paarweise: både … og (sowohl … als auch), verken … eller (weder … noch), enten … eller (entweder … oder). Sie verbinden zwei Dinge und zeigen, ob beides gilt, keins von beidem oder nur eins.

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Komma und Zeichensetzung

Die norwegischen Kommaregeln sind recht logisch, aber sie sind nicht dieselben wie im Deutschen. Hier lernst du die wenigen Regeln, die fast alles abdecken, was du im Alltag schreibst.

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Wortbildung: Vorsilben und Endungen

Viele lange norwegische Wörter bestehen aus kleinen, bekannten Teilen. Wenn du die häufigsten Vorsilben und Endungen kennst, kannst du die Bedeutung von Wörtern erraten, die du noch nie gesehen hast.

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Bli und få – zwei kleine Verben mit vielen Aufgaben

Bli und få gehören zu den häufigsten norwegischen Verben, und beide haben mehrere Bedeutungen. Hier siehst du die wichtigsten – und den Unterschied zwischen „må ikke“ und „trenger ikke“, der bei der Arbeit wirklich zählt.

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Wo steht ikke? Satzadverbien

Kleine Wörter wie ikke, aldri, alltid, også und bare haben im Satz einen festen Platz. Im Haupt- und im Nebensatz ist er verschieden – und genau hier passieren im Norwegischen besonders viele Fehler.

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B2 B2 – Obere Mittelstufe

Reflexive Verben

Reflexive Verben haben ein Pronomen, das sich auf das Subjekt bezieht: Jeg setter meg (ich setze mich).

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Passiv: bli-Passiv und s-Passiv

Im Passiv ist die Handlung wichtiger als die handelnde Person. Das Norwegische hat zwei Passivformen.

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Relativsätze mit som

Som entspricht „der, die, das, welcher“ – wird aber nie gebeugt.

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Partikelverben: gi opp, finne ut

Ein Partikelverb besteht aus Verb + kleinem Wort (opp, ut, av, på …) mit neuer Gesamtbedeutung. Betont wird die Partikel.

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Partizipien: smilende, stengt, lukket

Das Norwegische hat zwei Partizipien: Partizip Präsens (-ende) und Partizip Perfekt (stengt, lukket, skrevet). Beide können wie Adjektive stehen.

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Formelles Schreiben

E-Mails, Bewerbungen und Beschwerden: wie du einen formellen Text auf Norwegisch beginnst, verbindest und abschließt.

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Hervorhebung und Modalpartikeln: det … som, jo, vel, nok

Um etwas auf Norwegisch hervorzuheben, stellst du es nach vorn oder sagst det er/var … som. Kleine Wörter wie jo, vel und nok zeigen, wie du zu dem stehst, was du sagst – gesprochenes Norwegisch ist voll davon.

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Feste Präpositionen: glad i, redd for, på Lillehammer

Viele Verben und Adjektive haben eine feste Präposition, die du zusammen mit dem Wort lernen musst: glad i, redd for, venter på. Auch Orte sind knifflig: Man sagt i Oslo, aber på Lillehammer.

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Nynorsk: so liest du es

Norwegisch hat zwei Schriftformen, Bokmål und Nynorsk. Nynorsk schreiben musst du nicht, aber du begegnest ihm bei NRK, auf Schildern und in Briefen von Kommunen in Westnorwegen – und mit ein paar Schlüsseln liest es sich leicht.

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C1 C1 – Fortgeschritten

Wortstellung für Fortgeschrittene

Was du an den Satzanfang stellst, bestimmt, worauf der Leser achtet. Hier lernst du, Satzglieder zu verschieben, um Betonung, Kontrast und Fluss zu erzeugen.

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Das Passiv: Feinheiten und Stil

Norwegisch hat zwei Passivformen, und oft kannst du stattdessen einen Aktivsatz mit man oder vi wählen. Die Wahl beeinflusst Bedeutung und Ton.

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Bedingungssätze mit Inversion

Hadde jeg visst det, ville jeg ha sagt nei – hätte ich das gewusst, hätte ich Nein gesagt. Hier lernst du Bedingungen ohne hvis und das Sprechen über das, was hätte passieren können.

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Nominalstil und klare Sprache

Behördennorwegisch ist voller schwerer Substantive und Passivsätze. Hier lernst du, Nominalstil zu erkennen und in klares, modernes Norwegisch umzuschreiben.

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Modalpartikeln: jo, vel, nok, da …

Kleine Wörter wie jo, vel und nok ändern nicht, was du sagst, sondern wie es ankommt. Sie lassen gesprochenes Norwegisch natürlich klingen.

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Partizip Präsens und Partizipialkonstruktionen

Die Form auf -ende (gående, sittende) ist im Norwegischen eingeschränkter als in vielen anderen Sprachen. Hier lernst du, wo sie vorkommt – und wo nicht.

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Textzusammenhang und Verweise

Ein Text hängt zusammen, wenn Wörter klar auf bereits Gesagtes verweisen. Hier lernst du sin/hans, dette, førstnevnte und henholdsvis.

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Konjunktiv und alte feste Wendungen

Das Norwegische hat den Konjunktiv fast verloren, doch er lebt in Wendungen wie Leve kongen! und koste hva det koste vil weiter. Hier lernst du, sie zu erkennen und richtig zu verwenden.

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Häufige Redewendungen

Redewendungen machen die Sprache lebendig. Hier lernst du acht Ausdrücke, die Norweger oft benutzen, was sie bedeuten und wann sie passen.

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Kollokationen: Wörter, die zusammengehören

Norweger «nehmen» eine Entscheidung und «stellen» eine Frage. Das richtige Verb zum Nomen lässt dich natürlich klingen.

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Synonyme und Bedeutungsnuancen

Si oder fortelle? Mene, synes oder tro? Auf C1-Niveau wählst du das Wort, das genau ausdrückt, was du meinst.

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Register und Stil

Dieselbe Nachricht kann man locker, neutral oder förmlich ausdrücken. Hier lernst du, deine Sprache an Situation und Empfänger anzupassen.

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Wortbildung für Fortgeschrittene

Wenn du Endungen wie -sjon, -isere, -itet und -isme kennst und weißt, wie Komposita funktionieren, verstehst du Tausende neuer Wörter.

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Falsche Freunde

Manche norwegischen Wörter ähneln deutschen Wörtern, bedeuten aber etwas anderes. Hier sind die häufigsten Fallen.

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Partikelverben für Fortgeschrittene

Gå ut fra, stå for, komme an på: Eine kleine Partikel kann die Bedeutung eines Verbs völlig verändern. Oft trägt sie die Betonung.

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Feste Präpositionen für Fortgeschrittene

Ansvar for, mangel på, tvil om: Viele Wörter verlangen eine bestimmte Präposition. Hier lernst du die wichtigsten auf C1-Niveau.

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Die Erörterung (drøftende tekst)

Eine Erörterung beleuchtet ein Thema von mehreren Seiten, bevor du zu einem Schluss kommst. Entscheidend sind ein klarer Aufbau und nuancierte Formulierungen.

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Komplexe Satzgefüge

Auf C1-Niveau baust du lange Sätze mit mehreren Nebensätzen – ohne die Kontrolle über die Wortstellung zu verlieren.

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Sprache in Besprechungen und Verhandlungen

Norwegische Besprechungen sind oft informell und auf Konsens ausgerichtet. Hier lernst du, das Wort zu ergreifen, diplomatisch zu widersprechen und zu einem Beschluss zu kommen.

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Nachrichtensprache

Schlagzeilen bei NRK und Aftenposten sind kurz und verdichtet. Wenn du die Muster und Schlüsselwörter kennst, liest du Nachrichten viel schneller.

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Verkürzungen beim Sprechen: wie Norweger wirklich reden

Beim schnellen Sprechen verschmelzen Wörter und Endungen verschwinden. Schreiben solltest du normgerechtes Bokmål, aber verstehen musst du, wie die Leute wirklich sprechen.

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Ironie und Untertreibung

Norweger übertreiben selten. Lob ist oft vorsichtig, Kritik oft indirekt, und Ironie kommt mit völlig ernster Miene. Hier lernst du, zwischen den Zeilen zu lesen.

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Der Bergen-Test (Bergenstesten)

Der Bergenstest – offiziell «Test i norsk – høyere nivå» (Norwegischtest – höhere Stufe) – ist die Prüfung für fortgeschrittene Norwegischkenntnisse. Hier bekommst du einen Überblick und Tipps. Prüf immer die aktuellen Informationen bei Folkeuniversitetet.

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Akademisches Norwegisch

Berichte, Bachelor- und Masterarbeiten verlangen eine präzise, vorsichtige und sachliche Sprache. Hier lernst du, Quellen anzugeben und deinen Text zu verknüpfen.

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