Das Alphabet und Buchstabieren

Das norwegische Alphabet hat 29 Buchstaben: die 26 bekannten plus æ, ø und å. Hier lernst du, wie man sie ausspricht, wie du deinen Namen am Telefon buchstabierst und welche Buchstaben man schreibt, aber nicht spricht.

Wir unterrichten Bokmål, die in Norwegen meistverwendete Schriftsprache.

Kurz gesagt: 29 Buchstaben, drei zusätzliche am Ende (æ, ø, å), und ziemlich viele Buchstaben schreibt man, spricht sie aber nicht: hva, gjøre, hyggelig, godt.

Worum geht es?

Das Alphabet sind die Buchstaben, mit denen wir schreiben, in fester Reihenfolge. Du brauchst es, wenn du am Telefon deinen Namen buchstabierst, im Wörterbuch nachschlägst oder deinen Namen auf einer Liste suchst.

Das norwegische Alphabet hat 29 Buchstaben: die üblichen 26 und drei zusätzliche am Ende, «æ», «ø» und «å». Es sind eigene Buchstaben. Im Wörterbuch stehen sie ganz hinten, nicht bei a und o. Einige Buchstaben schreibt man, spricht sie aber nicht: «hva» (was) klingt wie «wa», «godt» (gut) wie «gott», «hyggelig» (nett) wie «hüggeli».

Viel ist dir vertraut: «ø» ist dein ö, «æ» ungefähr dein ä, und die Buchstabennamen klingen fast wie im Deutschen. Neu ist «å», ein offenes o wie in «Sonne», aber lang. Am Telefon buchstabieren Norweger mit Namen: «A som i Anna, B som i Bernhard» – wie «A wie Anton».

Regeln

  1. Das Alphabet: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z æ ø å. Æ, ø und å stehen ganz hinten – auch im Wörterbuch und in Namenslisten: Øyvind kommt nach Zakariassen.
  2. Die drei Extrabuchstaben: æ klingt wie ä in „Bär“ (være, lærer), ø wie ö in „schön“ (søster, kjøre), å wie o in „Sonne“ oder „Boot“ (gå, båt).
  3. Am Telefon buchstabiert man mit Namen: A som i Anna (A wie Anna), B som i Bernhard, Æ som i Ærlig, Ø som i Østen, Å som i Åse.
  4. Buchstabennamen, die überraschen: H = „ho“, J = „je“ (nicht „jott“), K = „ko“, R = „är“, Y = wie ü, U = zwischen u und ü. Er det med i eller y? – Med y.
  5. Stummes h vor v und j: hva (sprich „wa“), hvor, hvit, hjem („jem“), hjelpe.
  6. Gj- spricht man wie j: gjøre („jøre“), gjest, gjerne. G vor i und y klingt ebenfalls wie j: gi („ji“), gyldig.
  7. -ig und -lig am Ende: das g ist stumm: viktig („wikti“), hyggelig („hüggeli“), deilig.
  8. -dt und d nach Vokal: das d ist oft stumm: godt (klingt wie „gott“), rødt („rött“), god („gu“), med („me“).
  9. -ld und -nd: das d verschwindet: kald („kall“), land („lann“), holde („holle“).
  10. Häufige kleine Wörter, die anders klingen, als sie geschrieben werden: jeg („jäi“), meg („mäi“), og („o“), det („de“).
  11. E-Mail am Telefon: @ = krøllalfa, . = punktum, - = bindestrek: ola punktum hansen krøllalfa gmail punktum com.

Typischer Fehler: Deutsche lesen v gern wie in „Vater“ als f. Im Norwegischen ist v immer ein w-Laut: vann, vei, hva. Und Umlaute im Namen gehen in norwegischen Systemen oft verloren: Müller kann als Muller oder Mueller auftauchen.

Beispiele

  • Kan du stave navnet ditt?Kannst du deinen Namen buchstabieren?
  • Etternavnet mitt staves med Ø, som i Østen.Mein Nachname wird mit Ø geschrieben, wie in Østen.
  • Hva heter du, og hvor bor du?Wie heißt du, und wo wohnst du?
  • Det var hyggelig å se deg igjen.Es war schön, dich wiederzusehen.
  • Maten på hytta smakte veldig godt.Das Essen in der Hütte hat sehr gut geschmeckt.
  • E-postadressen min er ola punktum hansen krøllalfa gmail punktum com.Meine E-Mail-Adresse ist [email protected].
  • Kan du gjenta det? Linja er dårlig.Kannst du das wiederholen? Die Verbindung ist schlecht.
  • Jeg må hjem og hjelpe barna med leksene.Ich muss nach Hause und den Kindern bei den Hausaufgaben helfen.

Mit einem Test üben (A1) Ins Norwegische übersetzen

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